DIGITALE DASEINSVORSORGE
Informationen dort verfügbar machen, wo sie gebraucht werden.
Lokale Angebote werden zentral, verständlich und niedrigschwellig auffindbar – unabhängig davon, welcher Träger oder welche Institution sie bereitstellt.
FÜR KOMMUNEN, TRÄGER & INSTITUTIONEN
QueerMap verbindet lokale Angebote, digitale Teilhabe und Communitywissen in einer gemeinsamen Infrastruktur. Für Bürger:innen entsteht Orientierung – für Kommunen und Institutionen ein strukturierter Blick auf vorhandene Angebote, Netzwerke und mögliche Lücken.
DIE IDEE
In vielen Städten existieren bereits Beratungsstellen, Jugendangebote, soziale Einrichtungen, Kulturorte, Gesundheitsangebote, Community-Strukturen und engagierte Initiativen. Für Menschen, die Unterstützung, Begegnung oder Orientierung suchen, sind diese Angebote jedoch häufig über viele Webseiten, soziale Netzwerke und Zuständigkeiten verteilt.
QueerMap ersetzt diese Strukturen nicht – QueerMap macht sie sichtbar und führt Menschen gezielter zu den Stellen, die bereits gute Arbeit leisten.
SMART CITY
Eine smarte Stadt ist mehr als Sensorik, Mobilitätsdaten oder digitale Verwaltungsleistungen. Digitale Stadtentwicklung schafft dann einen unmittelbaren Mehrwert, wenn Informationen zugänglicher werden, gesellschaftliche Teilhabe gestärkt wird und vorhandene Strukturen intelligent miteinander verbunden werden.
DIGITALE DASEINSVORSORGE
Lokale Angebote werden zentral, verständlich und niedrigschwellig auffindbar – unabhängig davon, welcher Träger oder welche Institution sie bereitstellt.
DIGITALE TEILHABE
Bürger:innen können Orte vorschlagen und Änderungen melden. Hinweise werden geprüft und anschließend strukturiert nutzbar gemacht.
VERNETZUNG
Kommunale, freie und zivilgesellschaftliche Angebote werden in einem gemeinsamen digitalen Kontext sichtbar und leichter miteinander verknüpfbar.
SMART-CITY-ARCHITEKTUR
Offiziell angebundene Kommunen erhalten innerhalb der QueerMap einen eigenen lokalen Zugang nach dem Prinzip stadt.queermap.info. Für die Pilotstadt Oberhausen ist dies bereits über oberhausen.queermap.info vorgesehen.
Die Kommune erhält damit einen klar erkennbaren digitalen Einstiegspunkt für ihre lokale Angebotslandschaft, ohne dass dafür eine eigene Softwareinstallation oder eine getrennte Datenhaltung aufgebaut werden muss. Technisch bleibt QueerMap eine zentral betriebene Plattform mit gemeinsamen Standards, während die jeweilige Stadt-Subdomain ausschließlich die zugehörige lokale QueerMap öffnet.
LOKALER EINSTIEG
Ein Aufruf wie oberhausen.queermap.info öffnet unmittelbar die QueerMap Oberhausen. Eine erneute Stadtauswahl ist dort nicht erforderlich.
ZENTRALER BETRIEB
Technik, Datenmodell, Sicherheitsupdates und Grundfunktionen bleiben zentral wartbar. Lokale Identität und gemeinsame Infrastruktur werden miteinander verbunden.
KLARE ZUSTÄNDIGKEIT
Die Stadt-Subdomain zeigt gezielt die Angebote der jeweiligen Kommune. Wer über Stadtgrenzen hinaus suchen möchte, wechselt bewusst auf die überregionale Dachplattform queermap.info.
So entsteht ein Smart-City-Baustein, der kommunale Sichtbarkeit mit einer skalierbaren, gemeinsam nutzbaren digitalen Infrastruktur verbindet.
KOMMUNALER MEHRWERT
Bestehende Angebote erreichen ihre Zielgruppen leichter.
Lokale Strukturen werden in einem gemeinsamen System sichtbar.
Bürger:innen können Hinweise und fehlende Orte einbringen.
Aus einzelnen POIs entsteht ein strukturierter Überblick über die lokale Angebotslandschaft.
Akteur:innen und Angebote werden leichter miteinander in Beziehung gesetzt.
Das Grundmodell kann perspektivisch auf weitere Kommunen übertragen werden.
MEHR ALS EINE KARTE
Die interaktive Karte bildet den Ausgangspunkt. Points of Interest können unter anderem Beratungs- und Unterstützungsangebote, Kinder- und Jugendarbeit, kommunale Angebote, Kultur- und Begegnungsorte, Gesundheitsangebote, Bildung, Community-Strukturen und nachvollziehbar queerfreundliche Orte umfassen.
Einträge können Informationen zu Standort, Kategorien, Zielgruppen, Kontaktmöglichkeiten, Webseite, Social Media und Verifizierungsstatus enthalten. Ergänzend wächst ein Wissensbereich mit verständlichen Begriffserklärungen sowie wichtigen Gedenk- und Aktionstagen.
COMMUNITY + QUALITÄT
QueerMap wird nicht ausschließlich am Schreibtisch entwickelt. Menschen aus der Community können Orte vorschlagen, Korrekturen melden und Erfahrungen einbringen. Gleichzeitig werden eingereichte Inhalte nicht automatisch veröffentlicht.
Die Verbindung aus Communitywissen und kontrollierter redaktioneller Prüfung ist ein zentraler Bestandteil des Projekts. So bleibt Beteiligung niedrigschwellig, ohne auf nachvollziehbare Datenpflege zu verzichten.
PILOTSTADT OBERHAUSEN
Oberhausen dient als Pilotstadt für die Entwicklung und Erprobung der QueerMap. Hier wird getestet, welche Informationen Nutzer:innen benötigen, wie Angebote sinnvoll kategorisiert werden und wie Community, Institutionen und lokale Akteur:innen in die Weiterentwicklung eingebunden werden können.
Die Pilotphase schafft einen praxisnahen Rahmen, um technische und organisatorische Strukturen zunächst lokal zu erproben und anschließend weiterzuentwickeln. Damit verbindet QueerMap digitale Stadtentwicklung, gesellschaftliche Vielfalt und Bürger:innenbeteiligung in einem konkreten Anwendungsfall.
ÜBERTRAGBARKEIT
Die technische und organisatorische Struktur wird so gedacht, dass weitere Kommunen perspektivisch angebunden werden können. Jede Stadt kann ihre eigene Angebotslandschaft abbilden, während zentrale Standards und Grundfunktionen erhalten bleiben.
Städte und lokale Teams behalten ihren eigenen Bezug, ihre Angebote und ihre Netzwerke.
Kategorien, Datenmodell und technische Grundlagen schaffen Vergleichbarkeit und erleichtern den Betrieb.
Die lokale Stadt-Subdomain bleibt klar auf die jeweilige Kommune begrenzt. Für stadtübergreifende Orientierung und Umgebungssuche steht die gemeinsame Dachplattform queermap.info zur Verfügung.
ZUSAMMENARBEIT
Einrichtungen, Standorte und Angebote strukturiert für die QueerMap übermitteln.
Bestehende Angaben ergänzen, aktualisieren und fachlich einordnen.
Weitere relevante Einrichtungen, Initiativen und Projekte empfehlen.
Erfahrungen aus Beratung, Jugend, Soziales, Diversity, Gesundheit oder Smart City teilen.
QueerMap innerhalb bestehender kommunaler und institutioneller Netzwerke bekannt machen.
Gemeinsam prüfen, wie das Modell für weitere Städte oder Strukturen eingesetzt werden kann.
MEHRERE EINRICHTUNGEN?
Träger und größere Organisationen mit mehreren Einrichtungen müssen nicht jeden POI einzeln über das Community-Formular einreichen. Für größere Datenlieferungen gibt es einen kontrollierten Importprozess mit standardisierter Excel-/CSV-Struktur.
Die Daten werden vor der Übernahme geprüft. Ein Import führt nicht automatisch zu einer Veröffentlichung oder zu einem Verifizierungsstatus.
TRANSPARENZ
QueerMap ersetzt keine professionelle Beratung und vergibt kein pauschales Qualitätssiegel für Organisationen. Die Aufnahme eines Ortes bedeutet nicht automatisch eine umfassende Bewertung der Einrichtung. QueerMap stellt Informationen strukturiert zur Verfügung und macht transparent, auf welcher Grundlage Einträge aufgenommen oder verifiziert wurden.
KONTAKT & KOOPERATION
Sie vertreten eine Kommune, einen Träger oder eine größere Institution oder beschäftigen sich mit Smart City, Digitalisierung, Diversity, Jugend, Sozialplanung oder Bürger:innenbeteiligung? Dann freuen wir uns über einen Austausch zu QueerMap und möglichen Kooperationsformen.
Web: queermap.info
E-Mail: kontakt {ähtt} queermap . info (ohne Leerzeichen → Spamschutz)
Instagram: @queermap.info
Pilotstadt Oberhausen: @queermap.oberhausen